Damit Sie für den jeweiligen Einsatzzweck das richtige Format wählen können, haben wir Ihnen hier einen kurzen Leitfaden zusammengestellt:
AuflösungDigitalisierte Bilder bestehen aus einzelnen Pixeln. Das sind kleine, quadratische oder rechteckige Bereiche, denen eine Farbe oder ein Grauwert zugeordnet wird.Beim Speichern von Bildern in Eccet ist die Auflösung in der Regel über die Fenstergröße des abgespeicherten Bildes festgelegt. Beim Abspeichern von Ansichten, die verkleinerte Darstellungen enthalten, geht Information verloren. Umgekehrt wird aber beim Abspeichern von Vergrößerungen keine Information gewonnen. |
Farb-/GrauwerttiefeEin einzelner Pixel kann nur eine diskrete Anzahl von Farb- oder Grauwerten annehmen. Die Anzahl der möglichen Werte wird als Farbtiefe bezeichnet und üblicherweise in "Bit" gemessen. 8 Bit bedeuten dabei 256 unterscheidbare Grauwerte, 16 Bit 65536 Grauwerte.Bei Farbbildern werden in der Regel drei solche Werte gespeichert - für jede Grundfarbe des Farbmodelles (üblicherweise RGB) einer. Daher spricht man dort alternativ von 8 bzw. 24 Bit oder 16 bzw. 48 Bit Farbtiefe (je nachdem, ob man die Bits pro Farbe oder insgesamt zählt). Eccet speichert zu Dokumentationszwecken in der Regel nur 8 Bit tiefe Bilder. Röntgendaten haben aber einen Dynamikbereich von typ. 1000-4000 Grauwerten. Verwenden Sie also abgespeicherte Dokumentationsbilder nicht erneut zu Diagnostikzwecken, sondern verwenden Sie die Originaldaten. |
KompressionBilddateien belegen sehr große Speichermengen. Sie werden daher in der Regel komprimiert abgespeichert.Dabei sind grunsätzlich zu unterscheiden: verlustfreie KompressionDurch diese Verfahren (z.B. PNG) werden keine zusätzlichen Qualitätsverluste erzeugt. Die Pixeldaten werden nur kompakter dargestellt.verlustbehaftete KompressionDurch diese Verfahren (z.B. JPEG) werden zusätzliche Qualitätsverluste erzeugt.Dazu werden kleine Veränderungen des Bildes (die für das menschliche Auge nicht allzu auffällig sind) in Kauf genommen, um noch weniger Speicherplatz zu belegen. Bei diesen Verfahren kann in der Regel eingestellt werden, wieviel Qualitätsverlust akzeptabel ist, um eine Abwägung zwischen Qualität und Speicherverbrauch zu treffen. Verwenden Sie nach Möglichkeit verlustfreie Kompressionsverfahren. Nur wenn Speicherplatz eine große Rolle spielt (z.B. beim Erstellen ganzer Filme), oder die Qualität weniger wichtig ist (z.B. bei Beispielen für Vortragsfolien) sind verlustbehaftete Verfahren als Option zu erwägen. Klicken sie hier, um den Unterschied anhand von zwei Beispielbildern im direkten Vergleich selbst zu sehen. |
| Format | Tiefe | KompVerl | Hinweise/Anwendung |
| PNG | 8 Bit | nein | Portable Network Graphics Internet-Standardformat für verlustfrei komprimierte Bilder. Für übliche Dokumentationsaufgaben. |
| JPG | 8 Bit | ja | JPG Internet-Standardformat für nicht verlustfrei komprimierte Bilder. JPG-Dateien sind deutlich kleiner als PNGs, es werden aber feine Details, die vom Auge kaum wahrgenommen werden, verändert. Dokumentationsaufgaben, bei denen feine Details keine Rolle spielen. |
| DICOM | 8 Bit | nein | DICOM - Medizinisches Datenformat. Diese Daten können mit den meisten gängigen DICOM-Viewern betrachtet werden. Sie dürfen allerdings nicht in kritische Systeme wie PACS eingespielt werden, da keine Konformität zum DICOM-Standard gewährleistet ist. Datenaustausch mit Anwendern anderer Software |
| <8 Bit | nein | Drucken auf Standarddrucker Druckt die aktuelle Anzeige plus einige Patienten-/Untersuchungsdaten auf dem Standarddrucker aus. Durch den Druckvorgang sinkt in der Regel die Farbtiefe weiter. Der genaue Wert hängt vom Drucker ab. Auf Schwarz-/Weiß-Druckern geht ggf. zusätzlich die Farbinformation verloren. Ausdrucken von Bildmaterial |
Alle oben aufgeführten Formate haben einen Dynamikumfang von höchstans 8 Bit. Das ist in der Regel weniger als die Originaldaten. Die Bilder sind daher nur zur Dokumentation zu verwenden, nicht als Vorlage für weitere Bearbeitungsschritte.
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